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Tipps und Tricks
RollenwechselRechtzeitig Rollen wenden oder auswechseln. Extrem einseitig abgefahrene Rollen (vom T-Stop) machen einen sauberen Fahrstil fast unmöglich und können dann dabei auch gefährlich werden. Mehr auch unter Ausrüstung SchuhbänderSollte immer unter der Lasche verpackt sein, denn sie können wenn sie in die Rollen kommen ein Vollbremsung erzeugen. Ggf. kürzen, aber trotzdem das man den Schuh noch fest binden kann ohne das sie aufgehen. Manche Rennschuhe haben extra eine komplette Abdeckung für die Schuhbänder. TeerfugenIm Sommer sind Teerfugen eine der schlimmsten Sturzfallen, selbst geübte Fahrer hält es meist nicht mehr auf den Beinen. Es ist vergleichbar als würde jemand am Bein festhalten. Also wenn etwas dunkel auf der Fahrbahn zu sehen ist > Vorsicht! LaufgeräuscheLaufgeräusche von Achsen, deutet darauf hin das sie sich lösen, ggf. Achsen mit Schraubensicherungslack befestigen. Sie können aber auch von den Lagern kommen, man sollte sich gleich um das Problem kümmern, denn blockierende Lager (Regen) können zum Sturz führen. LagerpflegeNach langen Regenfahren die Lager am besten in Benzin oder WD 40 "einlegen". Trotzdem geht eine Regenfahrt nicht schadlos an den Lagern vorbei, denn durch den Regen wird der Schmierstoff aus den Lagern gewaschenu und Dreck hinein. Wird es trocken gefahren laufen sie heiß. Der beste Freunde des Lagers ist wohl WD 40. Mehr auch unter Ausrüstung SteinchenSteinchen zwischen Rollen oder Bremse. Leider gibt es immer noch Hersteller die Schuhe auf den Markt bringen, bei denen konstrutionsbedingt die Rollen oder Bremse durch Steinchen etc. blockieren können. Ohne Werkzeug (Sechskant) unterwegs meist ein Problem, außerdem können Rollen dabei beschädigt werden. Umsichtig fahrenIm wahrsten Sinne umsichtig fahren, im Eifer des Gefechtes kann man sich mit den Schienen vom Nebenfahrer "verhaken". Hardware prüfenVor längeren Ausfahrten gesamte Hardware prüfen, besonders die Verbindung zwischen Schuh und Schiene ist wichtig. Immer einen Sechskantschlüssel dabei haben. HandyWenn man längere Strecken alleine trainiert, ein Handy mitnehmen, wie eigentlich auch beim Laufen oder Radfahren. HandzeichenBei Gefahrensituationen mit Radfahrer, Autofahrer oder Fußgänger versuchen per Handzeichen schnelle eine Kommunikation aufzubauen. Vorteile der Handzeichen, sie sind sprachunabhängig, schnell und meist eindeutig. Man deutet auf die Richtung in die der andere gehen/fahren soll. Signale bei WindschattenfahrenBei Windschattenfahren mit großen Gruppen sollten die Vordermänner per Handzeichen oder Rufe auf Gefahrenstellen hinweisen. Wir haben im Laufe der Zeit eine Anzahl von Zeichen entwickelt, um Gruppen bei Ausfahrten sicher zu führen. Wichtig auch bei Hindernissen, Sand, großen Schlaglöchern, Schotter oder Zweigen den Hintermann(in) warnen, irgendwann fährt man auch hinten und ist froh wenn man gewarnt wird. Bei neuen Mitfahrern sollte man sich erst mal absprechen. Man unterscheidet zwischen Zeichen für Richtungswechsel ähnlich wie ein Blicker beim Autofahren, Fingerzeig "dort will ich hin"und den Hinweise auf Gefahrenstellen "dort ist die Gefahr". KinderBesondere Vorsicht ist bei kleinen Kindern geboten, da sie meist dort hinlaufen, wo man sie am wenigsten brauchen kann. Hier lieber einmal zuviel bremsen. Auch unter Aspekt das ein Unfall für die Kleinen mit uns Großen wesentlich schlimmere Folgen für sie haben kann. PferdeNicht mit Vollgas an Pferden eng vorbeibeifahren, denn die Lager unserer Rollen geben auch einen hochfrequenten Geräuschanteil ab, die Pferde (wie auch andere Tiere) nicht mögen. Ein Tritt könnte Dein Hintermann treffen! Rechtzeitig sich bemerkbar machen hilft Reiter und Skater. HundeDie Gefahren mit Hunden sind in drei Gruppen einzuteilen.
BremsenAuch wenn man selbst gut bremsen kann, heißt das noch lange nicht, daß es der andere Verkehrsteilnehmer auch können. Meist wird auch die Geschwindigkeit eines Speedskaters von anderen Verkehrteilnehmern unterschätzt, da die Unterschiede zwichen Fitness - und Speedskater doch sehr hoch sind. Ausweichen ist meist das letzte Mittel, bevorzugt in die Wiese auslaufen oder auf den Gehsteig springen. Bremsweg aus Geschwindigkeit ca. mit Bremsstopper (T-Stop ggf. kürzer) 15 km/h = 9,5 m Bremsen mit T-Stop sieht zwar "cool" aus, kostet aber meist Material an den Rollen und kann damit richtig ins Geld gehen. Wenn man Touren mit langen Abfahrten vorhat, sollte doch vielleicht der Bremsstopper montiert werden. WegstreckeBei Schlaglöchern, Kanaldeckeln, Schotter oder Zweigen hilft vorrausschauendes Fahren Stürze zu vermeiden. Gerade Schotter und Zweige schleichen sich gerne zwischen die Rollen und bewirken ein abruptes und unkontrolliertes Abbremsen. Sand ist ebenfalls unangenehm da man seitliche wegrutscht und in Kurven sehr mit Vorsicht anzugehen. AlkoholAlkohol erhöht zwar den Spaß, vermindert aber drastisch die Reaktionsfähigkeit und vor allem die Koordination auf den Beinen. Also beides zusammen geht nicht, also nacheinander in der Reihenfolge Skaten, dann trinken. Nein, der Double-Push ist nicht das Ergebnis einer durchzechten Nacht gewesen, aber nach Gerüchten soll die Strecke von St.Gallen es sein. NightskatenSchon aus dem Wort "Nightskaten" geht hervor, Nachts muß man sehen und gesehen werden. Besonders im Frühjahr und Herbst sind LED-Lichter und Lampen nützlich. Warnwesten kann man sich in der Regel sparen, da man ja in einem gesperrten Bereich fährt. Auch wenn man beim Nightskaten als Speedskater dem Großteil der Teilnehmer sportlich überlegen ist, sollte man mit Umsicht fahre. Nicht durchs Feld pflügen und eine Schneise der "Verwüstung" hinterlassen. Die anderen Teilnehmer sind nicht so geübt und können meist nicht so gut auf Gefahrensituationen reagieren. Auch erlebt man böse Überraschungen, wenn auf den Zuruf "links bitte" der "Neuling" wirklich nach links fährt. Von Auto ziehen lassenÜbermut kommt bekanntlich vor dem Fall, sich von Auto ziehen zu lassen sollte man wirklich nur absoluten Profis oder Stuntleuten überlassen. Denn ein Auto kann wesentlich schneller bremsen als ein Skater, was zur einer "platten Nase" und mehr an der Heckscheibe führen kann. Der Rekord steht übrigs auf über 300 km/h hinter einem Motorrad. DownhillMan sieht immer wieder das Skater sehr hohen Tempo sich Abfahrten herunter stürzen, leider vergessen sie das die Downhill-Profis teilweise mit Motorradlederkombi und Integralhelm unterwegs sind. Mit der Geschwindigkeit nimmt im Quadrat die Abreibung von Haut, Sehnen, Knorpel und Knochen zu. Außerdem brennen sich bei hoher Geschwindigkeit die Fasern von den meist dünnen Trikots in die Haut ein, man hat monatelang eine farbliche Erinnerung an die Aktion. Ernährung vor WettkampfKurzabhandlung: Am Abend vor dem Wettkampf viele Kohlehydrante z.B. in Form von Nudeln zu sich nehmen. Auf jeden Fall große Mengen von Fett vermeiden, man bekommt sonst am nächsten Tag die Rechnung dafür serviert. Für die richtige Ernährung in den Wettkampfphasen gibt es viele Bücher und mehr zum Thema im Mitgliederforum. WinterüberraschungenWer im Herbst / Winter skatet sollte sich vor den in diesen Jahreszeiten vorkommenen Überraschung in acht nehmen.
BeleuchtungIn der Dunkelheit sollte man für genügend Signalwirkung nach vorne und hinten in Form Lampen und LED-Blinkern sorgen. Denn unbeleuchtet Skater sind praktisch unsichtbar und beim Fahren auf der Strasse ist dann die Reaktionszeit für den Autofahrer zu kurz. Auch auf Radwegen sollte man sich nicht in Sicherheit wiegen, da die meisten Radleuchten nicht reichen um weitere entfernte Objekte zu erfassen, dann sind Zusammenstöße nicht vermeidbar. Fahren auf RadwegenLaut Gesetz ist das Befahren von Radwegen mit Inliner verboten, diese Entscheidung wurde von den starken Radverbänden durch gesetzt. Ausnahmen sind:
Fairness beim SportBei allem sportlichen Elan sollte die Sicherheit nicht außer acht gelassen werden, im Zweifelsfall mal zurückstecken, als einen Massensturz provozieren. Mal die Sache so andenken das der, der sich vordrängt, vielleicht einen guten Windschatten die nächsten Kilometer abgibt. Im Techniktraining werden verschiedene Taktiken vermittelt um "Attacken" während eines Rennens anzuwehren. Nordic WalkerIn letzter Zeit sehr verbreitet ist die Nordic Walking Bewegung, leider sind Begegnungen mit diesen Sportler nicht so ungefährlich. Meist wird von Geher und Skater die Aktionsbreite ihrer Sportgeräte unterschätzt, Was dann für den Skater die schlimmeren Folgen hat, also den Schwung auf das äußere Bein verlagern und die Gefahr umschiffen. RegenfahrtenBei den Rollen gibt es spezielle Rollen mit Grip von Hyper (Hyperformance + G), die sehr gute Regeneigenschaften haben. Auch Ultimate Rollen der Härte 83A haben noch recht guten Grip. Ebenso eignen sich für Fahrten bei Nässe leicht angefahrene PU Rollen, denn, wenn der Film von der PU Rolle weg ist, ist der Grip besser als bei neuen Rollen. Außerdem muss die Technik dem Wetter angepasst werden, kleinere Schritte und nicht so fest pushen. Außerdem die Lager vor, während und nach dem Training mit Grease Spray oder Teflon Lube besprühen. Beim Reinigen danach, empfiehlt es sich die Lagerringe mit einem Pin zu entfernen, da man so den Dreck am Besten aus den Lager bekommt. Danach mit einem Hochdruckgebläse die Lager trocken blasen. Die Lager laufen besser als vorher... Einige Firmen bieten auch Overboots an. Meist sind diese nur aus Lycra. Diese halten Nässe und Kälte allerdings nicht so gut ab wie Overboots aus Neopren. Überzüge aus Neopren sind auch für Eisschnelllauf oder Short Track. Rollen im WinterNicht verzweifeln wenn die Zeiten im Winter nicht vergleichbar sind wie im Sommer, liegt nicht am Winterschlaf des Körpers sondern daran, dass der Rebound der Rollen wegen der Temperaturen nicht so hoch ist. Die Liste der Tipps & Tricks könnte man noch beliebig erweitern, aber vieles lässt sich durch die interaktive Kommunikation mit den Mitglieder besser vor Ort erklären bzw. ist ist in unserm Mitgliederforum zu finden. (c) Copyright speedfuchs.de / Speedskating Frankfurt e.V. - Alle Rechte vorbehalten. |
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