Verein Speedfuchs.de:
Inliner Day beim ZDF 2008:
Inliner Days beim ZDF 2007:
Inliner Day beim ZDF 2006:
Abteilungen:
Kontakt:
info (at) speedfuchs.de
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Informationen über Sportbund und DRIV
Seit 2003 ist "Speedfuchs" dem Deutschen Rollsport und Inline Verband (DRIV)
angeschlossen und damit automatisch dem Deutschen Sportbund.
Damit wurde eine klare sportliche Linie des Vereins eingeschlagen.
Durch diesen Anschluss an den Sportverbänden ist es möglich an der Formung unseres
Sports mitzuwirken. Die Mitglieder können eine Rennlizenz des DRIVs erwerben.
Welche Vorteile hat der Anschluß?
Starterfeld
Bei Lizenz-Rennen bekommen Lizenzfahrer einen eigenen Startblock, meist
im vorderen Teil des Feldes. Sie fahren dann (meist) in einem Feld
von geübten Fahrer, die auch aus Vereinen kommen und in denen die
Verständigung auch klappt.
Sichere Rennstrecken
DRIV abgenommene sichere Strecken. Rennstrecken die von DRIV in einer
A, B oder C - Klassifizierung eingeordnet worden, haben einen Sicherheitstandard
zu entsprechen. Dies bedeutet mehr Sicherheit für die Teilnehmer,
man weiß was einen erwartet.
Meisterschaften
Teilnahme bei Meisterschaften an denen nur Lizenznehmer teilnehmen dürfen,
wie z.B. Deutsche- oder Landesmeisterschaften etc.
Politische Vertretung
Gerade in der Situation die Speedskater im Moment sind, das Inlinerskaten
an vielen Orten verboten ist bzw werden soll, ist es wichtig ein starken
Vertreter als Verband zuhaben, der die Interessen der Sportler vertritt.
Mit der Mitgliedschaft im Sportverband, bekommt die Sportler nicht ein
Freibrief zum wilden Skaten, sondern beschreiten einen gesetzeskonformen
Weg.
Landes Sport Bund
Entsprechende Förderung nach den Kriterien LSB z.B. Jugendförderung
Regelwerk
Das gewährleistet das alle Sportler die gleiche Bedingungen haben
und es beim Sport fair zugeht.
Rangliste
DRIV-Wertungsrennen werden in einer Rangliste eingeführt, für
die in allen Wertungsrennen Punkte gesammelt werden können. Dabei
werden nur die 8 besten Rennen innerhalb von 15 Monaten gezählt.
Die Anzahl der möglichen Punkte hängt von der Wertigkeit der
Veranstaltung ab Class A = 1000 Punkte, Class B = 700 Punkte, Class
C = 400 Punkte.
Eislaufverband
Seit 2003 sind wir auch den hessischen Eislaufverband angeschlossen
Presseinformation Inline Speedskating -Spitzensport und Freizeitsport
Deutscher Rollsport und Inline-Verband (DRIV)
Leistungs- und Breitensport
Zu Beginn der 90er Jahre begann das Inline Speedskating den traditionellen
Rollschnellauf abzulösen. Bei der Weltmeisterschaft 1993 beschloss
der Weltverband (FIRS) den lnline Skate als offizielles Wettkampfgerät
bei allen Meisterschaften zuzulassen. Damit setzte eine stürmische
Entwicklung ein, als dessen Resultat das weltweit verbreitete Speedskating
als eine neue Leistungssportart heute durchaus gleichrangig zu traditionellen
Sportarten dasteht.
Durch die Verbreitung und breite Akzeptanz sind auch alle Voraussetzungen
für eine olympische Sportart gegeben, so dass man eine Teilnahme
bei der Olympiade spätestens 2012 erwartet.
Die Anforderungen an die Sportler, um internationale Spitzenleistungen
zu erzielen, sind mit ein bis zwei täglichen Trainingseinheiten ebenso
hoch wie in anderen Sportarten. Es gibt die üblichen Differenzierungen
wie Sprinter oder Langstreckler. Durch die rasante Entwicklung des Inline
Skatens, inzwischen gibt es etwa 10 Millionen Skater in Deutschland, ist
auch eine breite Basis für den Leistungssport vorhanden. Fitnessskater
und Aussdauersportler finden zunehmend den Einstieg in den Wettkampfsport.
Ein dynamischer Sport mit Elementen anderer Sportarten
Der Begriff Skating deutet auf eine enge Verwandtschaft zum Eisschnellauf
hin. So wurden in der Tat noch bevor Speedskating eigenständig war,
schon Skates von Eisschnelläufern als Trainingsgerät im Sommer
benutzt. Gerade in den letzten Jahren haben Spitzen-Speedskater, die zum
Eissschnellauf wechselten, dort bei Weltmeisterschaften große Erfolge
erzielt. Der Laufstil ist ähnlich, allerdings stellt die Dynamik
der Rennen in Massenfeldern mit ihren Tempowechseln weitere Ansprüche.
So sind selbst bei Langstreckenrennen neben Ausdauer auch Sprintfähigkeit
gefragt. Damit besteht eine große Verwandtschaft zum Radsport. Die
Rennen werden von Taktik, Windschattenfahren, Zwischensprints und Ausreißversuchen
geprägt. Damit spielen gerade Teams, die für ihren besten Läufer
fahren, auf nationaler und internationaler Ebene eine zunehmende Rolle.
Weiter ist fast wie beim Motorsport die Wahl des richtigen Materials oft
entscheidend. Die optimale Rolle hängt von Bodenbeschaffenheit oder
Wetter ab.
Wettkampfgerät und Schutzkleidung
Der in Wettkämpfen verwendete Skate ist ein Spitzenprodukt, welches
meist individuell zusammengesetzt wird. Der knapp knöchelhohe Schuh,
meist maßgefertigt, ist leicht und gibt dem Fuß optimalen
Halt. Im Gegensatz zum Breitensport wird bei Rennen eine Schiene, die
fünf Rolle aufnimmt, eingesetzt. Diese besteht aus hochwertigem Material
von Aluminum bis Titan oder aus Kohlefaser, um Gewicht zu sparen. Der
Sportler benötigt ein umfangreiches Sortiment an Rollen, mit 80 mm
(neuerdings auch 88mm) Durchmesser.
Weiche Rollen, zwar kräftezehrend werden bei rauhem Untergrund oder
Nässe eingesetzt. Harte Rollen erlauben hohe Geschwindigkeiten auf
glatten Kursen. Präzisionskugellager sorgen für leichten Lauf.
Als Schutzkleidung ist zwingend ein Helm vorgeschrieben.
Die im Breitensport umfangreiche Schutzkleidung (Ellenbogen, Knie) verwenden
die Rennläufer nicht, gelegentlich Handschützer. Stürze
verlaufen bei den hochtrainierten Sportlern meist durch geschicktes Abrollen
glimpflich.
Wettkampfstrecken und Wettkampfformen
Es werden prinzipiell Bahn- und Straßenwettkähpfe unterschieden.
Ein Bahn ist als symmetrischer Kurs mit zwei I80 Grad Kurven definiert.
Neben normalen Straßenrennen wie Marathons gehören auch unsymmetrische
Kurse auf Bahnen zur Kategorie Straße. Renndistanzen reichen von
100 m bis 100 km und mehr. Offizielle Strecken bei nationalen und-internationalen
Meisterschaften gehen von den 300m Einzelsprints bis zum Marathon (42.195 m).
Wettkampfstrecken bei deutschen Meisterschaften (wie auch bei Europameisterschaften)
sind:
| 300 Meter (D/H) |
- Einzelsprints |
| 200 Meter (D/H) |
- Einzelsprints WM) |
| 500 Meter (D/H) |
- Sprintausscheidung Bis zu sechs Läufer in einem Lauf. Vorläufe, Viertel- und Halbfinale, Endlauf |
| 1000 Meter (D) |
- Bis zu 12 Läufer in einem Lauf. |
| 1500 Meter (H) |
- Vorläufe, Viertel- und Halbfinale, Endlauf |
| 3000 Meter (D) |
- Vorläufe, Viertel- und Halbfinale, Endlauf |
| 5000 Meter (H) |
- Punkterennen |
| 5000 Meter (D) |
- Punkterennen |
| 10000 Meter (H) |
- In jeder Runde des Rennens werden für die drei ersten Läufer des Feldes Punkte vergeben. |
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Durch dauernde Sprints an der Spitze sind diese Rennen sehr schnell. |
| 5000 Meter (D) |
- Ausscheidungsrennen / "last man out" |
| 10000 Meter (H) |
- Diese attraktive Wettkampfform erfreut sich wachsender Beliebtheit.
In jeder Runde scheidet der letzte Läufer des Feldes aus.
Zermürbende Sprints am Ende des Feldes sorgen für Dramatik
während des gesamten Rennens. |
| Staffel |
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| 5000 Meter (D/H) |
- Zweierstaffeln - Bei Wechsel gibt der auflaufende Läufer per Anschub sein Tempo an nächsten Läufer weiter. |
| Marathon |
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| 42.195 Meter (D/H) |
- Meisterschaftsprog. umfasst ferner die Marathon- und Halbmarathon Strecke I über die klassische Distanz. |
| Halbmarathon |
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| 21.100 Meter (D/H) |
- Diese Straßenwettkämpfe werden meist als eigenständige Veranstaltungen durchgeführt. |
Altersklassen
Aktive ab 18 Jahren
Senioren AK 30 - 30 bis 39 Jahre AK 40, AK 50, AK 60
Junioren A 16, 17Jahre
Junioren B 14, 15Jahre
Jugend 12, 13Jahre
Altersklassen, die nicht bei Deutschen Meisterschaften vertreten sind:
Schüler A 10, 11 Jahre
Schüler B 8, 9 Jahre
Schüler C 6, 7 Jahre
Meisterschaften
- Deutsche Meisterschaften - Jährlicher Wechsel zwischen Bahn und Straße.
- Aktiven und Senioren - Streckenprogramm s. o.
- Junioren und Jugend - Reduziertes Streckenprogramm
- Halbmarathon - Aktive, Junioren, Senioren
- Marathon - Aktive, Junioren, Senioren
- Langstrecken - Aktive, Junioren, Senioren
Hierarchische Gliederung der Meisterschaften
- Deutsche Meisterschaften
- Süddeutsche und Norddeutsche Meisterschaften
- In den Landesverbänden (Hessen, Bayern, etc.)
Internationale Meisterschaften
- Weltmeisterschaften Aktive - Jährlicher Wechsel zwischen Bahn und Straße.
- Weltmeisterschaften Junioren - Jährlicher Wechsel zwischen Bahn und Straße.
- Europameisterschaften Aktive - Jährlich Bahn und Straße.
- Europameisterschaften Junioren - Jährlicher Wechsel zwischen Bahn und Straße.
- World Games - Speedskating ist seit 1989 regelmäßig bei den World Games vertreten.
Cup Wettbewerbe und andere Veranstaltungen
Roller World Cup
Der höchstrangige Cup Wettbewerb ist der Roller World Cup des Weltverbandes.
Auf großen internationalen Marathon Rennen (Bewertung Grand Prix,
Classl und Class2) können hier Punkte gesammelt werden. Teilnehmer
sind Mitglieder von Teams. Bei diesen Rennen ist generell die internationale
Spitze vertreten; Läufer, die bei Weltmeisterschaften stets beste
Plazierungen erzielen.
Deutschland I Regionale Cups
In Deutschland ist ein überregionaler Cup Wettbewerb noch in der
Konsolidierungsphase. Nach dem Ende des German Mine Cups hatte im letzten
Jahr der "Jever Blade Challenge" Cup diese Rolle übernommen.
Ziel ist es, Speedskating Marathon Wettbewerbe eigenständig und unabhängig
von Leichtathletik Marathons durchzuführen.
Daneben haben sich inzwischen regionale Cups etabliert wie der Baden-Württemberg
Mine Cup (BWIC) oder der Bayern Mine Cup (BIC). Der jährliche Speedskating
Terminkalender zeigt eine wachsende Fülle von Veranstaltungen besonders
im Marathon Bereich. Ziel des Deutschen Rollsport und Inline-Verbandes
(DRIV) ist es, diese Wettkämpfe, die von einer Vielzahl von Veranstaltern
angeboten werden, zu fördern, dass sie den Bedingungen des Reglements
gerecht werden. Je nach Qualität und Rang wird seit 2003 hier eine
Klassenbewertung für herausragende Wettkämpfe vorgenommen (Class
A, B, C). Die bei diesen Rennen erreichten Punktzahlen gehen seit diesem
Jahr in die Rangliste der im DRlV lizenzierten Läufer ein.
Nationalkader
Auch im Speedskating liegt eine herkömmliche Kaderstruktur vor, unterteilt in A, B, C und CID Kader.
Entsprechend den Leistungskriterien setzt sich dieser derzeit (2003) aus 39 Sportlern zusammen.
- A - Kader 8 Sportler
- B1 - Kader 3 Sportler
- B2 - Kader 3 Sportler
- C1 - Kader 5 Sportler
- C2 - Kader 10 Sportler
- C3 - Kader 10 Sportler
Der C und D Nachwuchskader umfasst weitere 36 Sportler. Teams Im Wettkampfgeschehen
spielen Teams eine zunehmend wichtige Rolle. Nahezu alle Kaderläufer
sind Mitglieder eines nationalen oder internationalen Teams.
Namhafte Teams sind:
Team Fila, Team Powerslide, Team Rollerblade, Team Salomon, Team Verducci.
Zugeordnete Organisationen
Förderverein Mine Speedskating e.V. (FIS)
Die Arbeit der Sportkommisson wird unterstützt vom Förderverein
lnline Speedskating e.V. (FIS). Dieser gemeinnützige Verein unterstützt
die SK bei Projekten, mit finanzieller Zuwendungen für Teilnehmer
an internationalen Meisterschaften, bei Jugendarbeit
oder strukturellen Maßnahmen.
Neben individuellen Mitgliedern gehören dem Verein Firmenmitglieder
wie Powerslide, K2 oder Skate-Shop-Service an.
Weitere Infos über DRIV unter
www.driv-speedskating.de
bzw. über Deutscher Sportbund unter
www.dsb.de
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